Fazit Canadatrip 2014

Vielleicht bin ich voreingenommen bzgl. Kanada. Aber ich hab China, Afrika und natürlich Europa kennenlernen dürfen. Und kein Land hat mir bisher besser gefallen und mein Herz mehr erschlossen als Kanada. Warum?

Erste Mal in 1998  kam ich vom Flughafen über die Grandville Street. Dann der Blick auf die Berge am Horizont. Da war es um mich geschehen.
Ich gestehe…. absolut begeisterter Kanada Fan !

Dank der Anfrage eines Mitglieds der Facebookseite “Mein Kanadareiseplaner”, kam ich zu diesem Trip. Das Einzige was man von dem “Anderen” hier mitbekommt, ist seine “Gesichtsseite” ( Facebookseite ).
Angeklickt, ok – Hockeyfan, mal schauen. Kontakt aufgenommen und dann mal “Hallo” gesagt. Da ich beruflich sehr gestresst war, übernahm er die Planung. Das war im Mai. Wollten uns eigentlich vorher noch mal “Beschnüffeln”. Wurde nix draus. Also erstes “Kennenlernen” am Frankfurter Flughafen. Die Profilfotos sollten uns  ja zueinander finden. Das klappte dann auch.
Die erste Sekunden sind das Entscheidende !  Es war kein Problem.

Vor dem Abflug noch ein letzten Getränk und Sympathien abgestimmt. Alles bestens. Im Flieger dann weiter unterhalten, “gleiche Wellenlinie”.

Altersunterschied, Michael hätte mein Sohn sein können. Auch kein Problem. Meine Kinder sind zwar noch nicht ganz so alt, aber ich weis, wie sie ticken ;-)  Michael möchte Dir nicht  zu Nahe treten, aber es gibt Sachen, die sind einfach seit Jahrzehnten so.

Wir hatten ein großes Wohnmobil, und so konnte der Eine vorne schnarchen und der Andere hinten ;-) Genug Platz also für uns beide. Morgens trafen wir uns dann am Tisch. Auch kein Problem. Gemeinsam ging es auf die Ausflüge. Es gab wikrlich keine Verständigungsprobleme. Wenn jemand irgendwas nicht mitmachen wollte, wartete der Andere. Wo ist das Problem? Alles bestens.

Ich bin froh, diese Reise mit Michael machen zu können. Danke Michael war eine tolle Zeit !

Auf unserem letzten Kanadatreff wurde u.a diskutiert, dass viele einzelne Personen auch gern nach Kanada reisen würden. Dies möchten Kanadabegeistete aber nicht allein machen. Versteh ich natürlich, aber ich bin auch davon überzeugt, dass sich z.B. M/W finden können, die einfach nur eins im Kopp haben  > Kanada. Vielleicht bin ich da zu naiv, aber ich glaube, dass mir jemand, der eine Reise in den Süden unseres Kontinents anbietet, vll. mehr Schwierigkeiten macht.

Zurück: Die Tour war Klasse, 3000 KM abgefahren ohne Stress. Fantastische Rockies, Farmland, Menschen und stellt euch einfach vor, wie glücklich man sein kann, dass zu erleben.

*********** Sterne

Der Artikel wird noch erweitert, mir fehlen im Moment die Worte

 

 

Und Abflug

Die Maschine stand bereit, leider !

Die Maschine stand bereit, leider !

Unser Abflug war für 22:20 Uhr Ortszeit vorgesehen. So spät bin ich noch nie von YVR abgeflogen. Was sollen wir noch machen. Lohnt ein weiterer Ausflug nach Vancouver?

Wir mussten das WoMo bis 12:00 abgeben. Dies war in Langley. Laut Routenplaner ca. 50 Minuten. Erstmal unser Gefährt herrichten. Besenrein war angesagt. LoL. Einmal mit dem Besen rumfummelt und gut ist. Fein erledigt. Die Koffer gepackt. Dann zum Vermieter.

Auf irgendeiner Kreuzung nahmen wir den falschen Weg und verspäteten uns um 15 Min. Michael hatte ja die Reisebedingungen gelesen und hatte schon feuchte Augen. Die berechnen uns das. Ich meinte daraufhin. Hör mal, die sind froh, wenn das Schiff wieder im Hafen ist, wir haben Nebensaison und es wird keinen Interessieren, ob wir nee Stunde später da sind. Wir sind in Kanada und nicht in Deutschland bei irgendeiner Autovermietung. So war es dann auch. Angekommen, hatten die Mitarbeiter von Travelland RV damit zu tun, andere WoMos zu checken, die vorher da waren. Alles Tutti. Fahrzeugabnahme durch einen sehr netten Herrn, der mit einem Schweizer Namen, aber Dt. Staatsbürgerschaft ausgewandert ist. Sehr freundlich und problemlose Abgabe. Ich hatte noch Lebensmittel im Wagen, man weiss ja nie wofür es gut ist;-) , und gesagt, dass ich die nicht einfach wegschmeißen wollte. Kein Problem. Auch der Unfall war kein Thema. Das klären die Versicherungen. Ich möchte sowas gerne mal in Old Germany erleben ! Hatte auch noch einen Rest meines Lieblingseises im Gefrierer. Er gab mir einen Löffel und eine Schüssel. Nebenbei nach Passwort fürs Internet gefragt. Kein Thema. Also was soll ich noch sagen. Natürlich wurde auch mal ums WoMo gegangen. 15 Sekunden. Obwohl er bestimmt 15 Seiten Papier dabei hatte, wo bestimmt alles aufgelistet und notiert war, lief alles total unklompliziert ab. Mach das mal mit dt. Autovermietern?

Es war also alles klar und uns wurde ein Taxi zum Airport bestellt. Möchte noch gern erwähnen, das sowohl der Transfer vom Vermieter als auch der Rücktransfer vom Veranstalter SK Touristik übernommen wurde. So stand es auch im Reisevertrag. Klasse, denn es wären sonst um die 90 $CAD pro Tour gewesen.  Es ging zum Flughafen und wir hatten noch reichlich Zeit.

Hatte bereits Tags zuvor Kontakt mit einem Freund in Vancouver, der in Richmond lebt. Durch den Virusbefall konnte er gestern nicht, also versuchen ihn heute zu bekommen. Was auch gelang. Allerdings alles etwas später als geplant. Hier muss ich auf Kanadier hinweisen, die manchmal die uns bekannte Mentalität von Südländern an den Tag legen. Ist ja auch klar. Wenn irgendwo “delay” steht, dann dauert es eben Zeit. Der Mann oder die Frau steht mit dem Stop/Slow Schild vor Dir und dann mach man es eben. So nach dem Motto, das ich nach der Reise jetzt neu erfinde: ” Ihr wollt Elche, Mouse, Bären etc. sehen? Stopp/Slow, vll. seht ihr sie.

Treffpunkt dann am Flughafen. Ein Freund, den ich seit Jahren kenne, und den ich regelmäßig treffe. Damals waren wir geschäftlich zusammen, danach hat sich die Freundschaft entwickelt. Danke dafür lieber Alex! Er hat mir immer sehr geholfen. Bisher konnte ich all das nicht wieder gut machen, Leider. Aber Kanadier sind anders, als die Erwartungen vieler Deutscher. Wie auch immer, er kam dann zum Flughafen, zeigte mir noch Fotos, als er Tags zuvor mit der Atemmaske versorgt wurde. Kein Problem, wir uns gefreut einmal wiederzusehen. Canucks Tickets klar gemacht (Ich bekomme jetzt jedes Ticket zu einem Spiel, Yeah) und wir freuen uns aufs Wiedersehen :-) Er übernahm auf meine kurze Frage: “Übernimmst Du bitte die Rechnung, habe keine CAD Dollar mehr” sofort die Rechnung und alles gut. Nächstes mal hat er einen “Gut” im Gotham oder KEG;-)

Nach Verabschiedung dann zum Counter, der uns nun unwiderruflich in die “Heimat” flog. Immer ein Gefühl, dass ich nicht wirklich haben muss. Aber KANADA ich komme wieder!!!

Nochmals Dank fürs lesen und ich hoffe, der ein oder andere Leser hat nun auch Interesse an diesem wunderschönen Land. Stehe gern mit Rat und Tat zur Verfügung. DANKE!!!!

Glücklich

Glücklich

 

 

Letzter Tag in Vancouver

Panorama

Panorama

Bedingt durch den Unfall kamen wir später als erwartet am Campground in Burnaby an. Eingescheckt und WoMo klargemacht. Bisher der engste Stellplatz den wir hatten, aber top ausgestattet. Sogar ein grösseres Schwimmbad und ein Sonnendeck. Wir fühlten uns fast wie zu Haus, da ich kaum “Englisch” hörte. Hier enden viele Reisende, die den letzten Tag ihrer Reise in Vancouver ausklingen lassen wollen. Als Liebhaber dieser Stadt kann ich das gut verstehen. Wir ließen den vorletzten Tag daher ruhig ausklingen.

Morgens ging dann jeder seiner einigen Wege. Michael wollte mal auf den Harbourtower, von dem aus man eine herrliche Rundumsicht auf Vancouver und das Umland hat.

Harbourtower

Harbourtower

Ich wollte alte Bekannte treffen und wissen, wie es ihnen geht. Leider ging grad ein Virus durch die Stadt, der einige Freunde angesteckt hatte und gesundheitlich lahm legte. Ihre neuen Büros sind aber ansehnlicher geworden, was mein Interesse dort zu leben wieder einen Anstoß gab.

Ich schlenderte die mir seit 1998 vertrauten Orte Downtowns lang. Verfolge immer, wie sich die einzelnen Straßenzüge verändern, ob die Menschen sich verändert, eben das ganze Umfeld. Bin immer wieder aufs Neue begeistert, auch wenn die Stadt sich schnell gewandelt hat. Natürlich haben die Olympischen Spiele im Jahre 2010 dazu beigetragen. Aber vor allem Asiaten investieren Unmengen Kapital in Vancouver, ziehen sich aus Hongkong zurück. Da frage ich mich warum ?

Wer vom Airport aus, das erste mal mit dem Taxi nach Vancouver über die Grandville Street die Stadt erreicht, der öffnet aber der 49th Strasse seinen Mund vor lauter Staunen. Man sieht die Berge am Horizont, den Pazifik kann man fast riechen. Für mich immer ein Gefühl, wie ich es selten habe. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es anderen nicht so geht. Wenn dann mal der Canada Place erreicht wird, dann ist es ganz vorbei.

Ausblick

Ausblick

Hier beging der “Hafenbereich”. Aber stellt euch nicht Hamburg vor, sondern eine Landschaft die sich mit Hochhäusern, einem großen Park und den Bergen abwechselt, einfach traumhaft. Dazwischen grosse Kreuzfahrtschiffe, die bis nach Alaska fahren, kleine Wasserflugzeuge, die den Pendlern dienen oder als Beförderungsmittel für Menschen, die nach Vancouver Island oder in den Norden nach Whistler wollen. Einen Seabus (Fähre) oder Hubschrauber, die ebenfalls der Personenbeförderung dienen. Alle großen Strassen, die von Vancouver rein in das Hafengebiet “Coal Harbour ” führen, bieten immer einen Blick auf einen Teil dieser Landschaft. Ich hör jetzt mal auf, sonst wird es noch ein Roman hier. ;-)

Blick vom Stanleypark

Blick vom Stanleypark

Noch eines: Vancouver wird insgeheim auch “das neue Hollywood” genannt. In der Stadt und im Umland wurden Blockbuster und verschiedenste Serien gedreht. Ich besuchte immer die West Hastings Street, wie oft habe ich dort schon Filmteams gesehen. So auch an diesem Tag. Zufällig konnte ich aufschnappen, was da gedreht wird und wer da irgendwie mit auf dem Regiestuhl sitzt. Aber HALLO. Eine Serie mit dem Namen “The Whistler” und einem Herrn Zack Estin. Googelt selbst danach bitte.

Ab zum Campground, denn morgen muss das WoMo zurück.

Ja, da war ja noch der “Crash”

Eng

Eng

Wir waren also von Hope auf den Weg nach Vancouver und benutzten nicht den Highway1, sondern der Highway 7. Dieser führte uns am Fraser River entlang. Hier Vancouver Hinterland, dass die Stadt mit Produkten der dort angesiedelten Farmer versorgt. Von der Landschaft eigentlich nichts spektakuläres.

Wir bogen in der Stadt Mission ab, weil uns ein Schild auf  den Heritage Fraser River Park hinwies. Am Parkt angekommen, wurde ein Parkplatz gesucht. Es waren genug Plätze frei, doch mit unserem 26 Fuss Schiff kein man nicht einfach in eine Parklücke rein. Am hinteren Ende war ein freies Plätzchen neben einem kleinen SUV. Also ausgeholt und dann  sich links neben ihn setzen. Das hat ja auch fast geklappt, hätte ich nur noch mal in den Rückspiegel geschaut. 1, 2 Zentimeter fehlten und ich schrammte bei minimalster Geschwindigkeit die hintere Stossstange des SUV`s.

Enger

Enger

Shit, hatte den anderen Wagen erwischt. Was nun? Abhauen geht schon mal gar nicht, vor allem, wenn man Ausländer ist. Also warten und hoffen, dass der Besitzer bald kommt.   Es war ja nur eine kleine Schramme und wir wollten das direkt mit dem Fahrer klären. 30 Min., eine Stunde vergingen, dann zwei, aber vom Fahrer nix zu sehen. Es war ein sonniger Tag und wir hatten Zeit. Den Park kann man in einer halben Stunde durch laufen und im Restaurant war auch niemand. Dann kam ein Herr auf uns zu. Wir dachten schon, na endlich kommt der Fahrer. Nix da. Er war Negierung und sprach uns an. Es stellte sich heraus, dass er aus Deutschland auswanderte, 5 Jahre russische Gefangenschaft hinter sich hatte, und seinen 90zigsten hinter sich hat. Unseren Sprachmodus gewechselt, nett über Gott und die Welt unterhalten. Aber wir wollten nun weg. Bin dann zum Restaurant und wollte mir da Rat holen. Der Chef meinte, Polizei kommt nicht, da niemand verletzt wurde. Zettel ran und Good bye. Gesagt getan.

Nahansicht

Nahansicht

Mittlerweile waren um uns so 7 Kanadier, die uns alle helfen wollten. Problem war nämlich, dass wir kaum vorwärts oder Rückwärts fahren konnten, um weg zu fahren, so eng war es. Sie halfen, den anderen Wagen Zentimeter nach Vorn zu stemmen. Er hatte den Gang drin. Nachdem ich dann Minutenlang vor und zurück gefahren bin, die Erlösung. Endlich konnten wir weg. Ich klopf mir grad auf die Schulter. Ist schon gut, ich weis, Eigenlob stinkt, Trotzdem hab ich gut gemacht ;-)

Unfall

Der Schaden

Danke liebe Kanadier für die Freundlichkeit und Hilfe. Bleibt für immer im Gedächtnis !!!

Möglicherweise der Mt. Baker in den USA

Aussicht Fraser Park Mt. Baker/USA ?

 

Back In Germany

Hallo liebe Leser,

nach einem sehr langen Tag und Reise bin ich wieder Zurück. Der Alltag hier hat mich schon sehr schnell eingeholt. Möchte eigentlich wieder zurück. ;-)

Es sind noch 2 bzw. 3 Berichte fällig. Mit den über 1000 Fotos werde ich mich am Wochenende beschäftigen und dann hier posten.

Muss mich erstmal wieder eingewöhnen ;-)

Veröffentlicht unter Canada

Rambo Town ( Hope ) und zurück nach Vancouver

 

Ruhigen Abend auf dem Campground verbracht und fertig für die vorletzte Tour nach Burnaby im Grossraum Vancouver. Michael wollte noch das Hells Gate sehen, aber dazu hätten wir 50 km den Highway noch oben gemusst und selbige Strecke zurück. Vorsichtshalber Hat der Touroperator Michael mehr Km gebucht. Die im Reise-Paket angesetzten 2000 Kilometer hätten längst nicht gereicht. Wir waren jetzt schon fast bei 3000 km. Habe daher vorgeschlagen, den Highway 7 zu nehmen, man kommt dann oberhalb von Vancouver rein. Dachte mir, da sieht man mehr von der Landschaft und Leben um Great Vancouver. Wären wir mal nach Hells Gate gefahren! Warum kommt gleich.

Sylvester Stallone

Sylvester Stallone picture from pixabay.com

Aber erstmal musste Michael ja noch die Punkte abarbeiten, wo RAMBO 1 gedreht wurde. Also Campground spät verlassen und ab zum ersten Fotoshoting. Irgendwo im Wald, wo der Held von einem Felsen ins Wasser springt.

Hm, wir fuhren in die Richtung, und vll. war es der Felsen von dem er sprang. Mir war es ehrlich gesagt schnuppe, ob er von Felsen A oder B, vll. C sprang.

Mich würde mehr interessieren, auf welchen Planeten ich Mr. Spock finden kann. Tolle Fotos im dunklen Wald gemacht, dann noch den Highway der Ramboeingangsszene fotofiert, die Tanke, wo Sheriff irgendwas zu dem sagt und raus aus dem Kaff.

Unterwegs gabs ein kleines Nest namens Kimble. Also nicht der Doktor, der immer auf der Flucht ist, sondern ein Heritage Ort. Dort stand ein altes Haus und das Museum zeigte die Ursprünge der damals dort eingewanderten. Wenn man unsere Geschichte sieht, und mal durch die ehemalige östlichen Gebiete unserer Nation fährt, so weiß ich manchmal wirklich nicht, was daran so toll ist. Das Haus steht da seit irgendwas um die hundert Jahre. Ok, ist aus Holz und auf englisch steht da Hotel drauf ;-) Drausen lief eine Lady im OriginalKostüm der damaligen Zeit rum. Toll, sie hatte eine Spiegelreflexkamera um den Hals.

Crash

Gut weiter, Richtung Vancouver. Dort sah ich ein Schild, dass uns an den Fraser River Heritage Park führen sollte.

Fraser River Panorama

Fraser River Panorama

Bin als Fahrer heute tätig und dachte mir, mal schaun, was es da so gibt. Grosser Parkplatz und dann, ein Crash. Dies poste ich separat. Vorweg nix schlimmes, aber mindestens 7 Kanadier hatten Interesse dran. Vor allem ein 90jähriger Deutscher, der schon lange Zeit dort lebt und die Zähne seiner Frau werden von Herrn Dr. Fischer repariert. Er kommt aus Düsseldorf. Lol.

Aufenthalt dort über 2 Stunden und wir wollten endlich nach Burnaby. Nach einigen Formalitäten, die Michael wirklich klasse gemeistert hatte, auf den Bock und zum Burnaby Campground.

Burnaby Campground

Burnaby Campground

http://www.bcrvpark.com/images.html#  Dort eingecheckt und nun konnte der letzte vorletzte Tag in Vancouver kommen. Morgen dann meine Freunde hier treffen und ein wenig durch die Stadt schlendern und sehen was sich verändert hat. Gute Nacht 

Langsam geht die Reise zu Ende

Auch Morgens war niemand da, also Tschüss Campground. Um hier zu posten und zu wissen, was sonst so läuft suchten wir ein Cafe in Revelstoke. Es war gg. 9:30 Uhr und wir hatten nicht so viele Möglichkeiten. Unweit der Hauptstrasse gabs das Carrie und wir gönnten uns ein Frühstück.

Revelstoke

Revelstoke Plaza

Gestärkt sollte es nun in Richtung Hope gehen. Das Stadtchen Hope kennt man eigentlich nur durch den ersten Rambofilm, der dort teilweise gedreht wurde.

Dazu später mehr. Wir mussten erstmal Richtung Westen nach Kamloops.

 

 

 

Eigentlich wollten wir noch zum Mt. Revelstoke hoch und dort die Natur und Aussicht genießen, aber das Wetter machte uns durch dunkle Wolken einen Strich durch die Rechnung.

Mount Revelstoke

Mount Revelstoke

 

Na gut, dann hat man was für die nächste Kanadareise. Das Wetter wurde immer besser und der Pullover konnte gegen das T- Shirt getauscht werden. Wir kamen zum Shuswap Lake. Einem gigantischen See und Ziel vieler Hausbootbesitzer.

Wikimedia Shuswap_Lake_from_Sorrento,_B.C.Das muss ich mir zu Hause mal genauer ansehen, denn es ist einfach irre, wie gross der See ist. Da kann man tagelang rumschippern und keiner bemerkt es. Bestimmt mind. 1 Woche Hausbooturlaub wert, denn die Landschaft hat es auch in sich.

Danach durchfuhren wir eine Landschaft wo Ackerbau und Viehzucht eine grosse Rolle spielen. Die Farmen sind so riesig, mal stehen hier 30 Kühe oder Rinder, dann 2 Km weiter wieder eine Gruppe. Zwischendurch ein paar Pferde und auch Schafe. Einfach toll anzusehen. Wie viel Arbeit das macht, kann ich nicht beurteilen, glaube aber schon, dass dies ein absoluter Volltimejob ist. Aber hier würde ich auch gern arbeiten, und hab mir schon insgeheim meine passende Ranch ausgesucht. Hab zwar keine Ahnung davon, aber dafür gibt’s ja Leute. Ja träum weiter ;-)

Lions Bay, B.C. Sea to Sky

Lions Bay, B.C. Sea to Sky Highway

Hier mussten wir vom Transcanada Highway No.1 auf dem Highway 5 weiter. So sagte es unsere Karte. Auf dieser entdeckte ich auch eine Nebenstrecke, die 5A und dachte mir, ist doch besser da mal zu fahren, als diesen blöden Highway. Vielleicht sieht man da mehr? Und so war es auch. Ich kam wieder ans träumen, denn ab hier hatte fast jede Farm Zugang zu einem See, bzw. lag am See. Hach, jetzt hier leben, morgens und Abends die Angel raus, Stadt ist nicht weit entfernt, das leben könnte so schön sein 

pixabay_merritt-339189_640Auf dieser Nebenstrecke, die zum nächst grösseren Ort Merritt führt, gab es einmal Links (Stump Lake) und später rechts (Nicola Lake) einen grossen See. Er begleitete uns also, oder wir ihn ? Anyway, es war eine schöne Strecke bis wir wieder auf den Highway 5 kamen. Dieser sollte uns nun zum Ziel Hope führen.

Die Landschaft veränderte sich, es kamen wieder Berge und die Wolken wurden dunkler. Zwei Bergpässe über 2000 Meter mussten bewältigt werden. Die Steigung und das Gefälle waren schon heftig. Die Trucks mussten an bestimmten Punkten ihre Bremsen checken und es gab sogenannte „Turnout lanes“, das ist eine Art Ausfahrt, die der Trucker nutzen kann, wenn sein Truck zu schnell wird. Diese „Ausfahrt“ führt nämlich nach oben und so bremst er ihn ab. Später kann er sich vorsichtig, nach einer Rückwärtsfahrt, wieder in den Verkehr einordnen. Die Spuren auf diesen Ausfahrten verrieten, dass die auch genutzt werden.

Nachdem wir den letzten Pass bewältigt hatten, ging es hinab ins Tal nach Hope, der Rambostadt.

Wikimedia Hope BC 1024px-Downtownhope

Mein Mitfahrer mag den Film und natürlich muss man schauen, wo was gedreht wurde und wie es da wirklich aussieht. Wir kamen um 17:10 Uhr und das Touribüro hatten seit 10 Min. zu. Zum Glück gabs am Eingang ein Infomagazin, dass man sich mitnehmen konnte. Dort sind natürlich die Orte genau beschrieben, an denen 1981 gedreht wurde. Gabs da schon Farbfernsehen? Erstmal schnell noch ein Sechserpack Bier und ein Steak holen, denn hier klappen die Bürgersteige um 18:00 hoch, und ab zum Campground. Schnell gefunden, liegt zwischen zwei Flüssen im Wald. Angemeldet, zum Platz gefahren und abgestellt. Mein Mitfahrer, er heisst übrigens Michael, musste sofort los, um noch Fotos von den Drehorten zu machen, denn es wurde ja dunkel. Freudestrahlend kam er nach einer Weile zurück. Und wieder ging ein toller Tag zu Ende. Morgen dann nach Burnaby, einem Vorort von Vancouver.

Fahrt nach Revelstoke

Es war wieder kalt. Gestern Abend noch lief die Heizung und heute Morgen, nix da. Hm? Hatten zum Glück Internet. In einer meiner Lieblingsseiten ( Mein Kanadareiseplaner) auf Facebook gepostet und gegoogelt. Es konnte nur so sein, dass der Zulauf durch die Minustemperatur eingefroren war. Hab den Motor mal angemacht und eine Zeit laufen lassen. Unser WoMo hat keinen beheizbaren Doppelboden. Wer also bei Minusgraden unterwegs sein sollte, achtet darauf ! Eine Weile später lief die Heizung wieder. Klar Schiff machen und auf nach Revelstoke. Die Stadt liegt ausserhalb und westlich des Banff Nationalparks. Zuvor durchfährt man den Yoho Nationalpark.

Yoho NP Emerald Lake

Yoho NP Emerald Lake

Tags zuvor habe ich noch eine Verabredung in Banff abgemacht. Hab ich in der Facebookgruppe kennen gelernt. Ein junger Mensch, der in Kanada ein Work & Travel Programm macht. Mich interessiert so was, auch wenn ich auf dem Alter schon längst raus bin. Man erfährt immer wieder neues. Haben uns also in Banff getroffen, einen Kaffee getrunken und uns kurz nett unterhalten. Hab dazugelernt und wünsche dem netten sympatischen jungen Menschen alles Gute auf seiner Reise. Viel Spass Clemens !!

Lake Louise

Lake Louise

Dann mussten wir wieder hoch über Lake Louise und dann Richtung Westen fahren. Wir hatten uns einige Ziele im Yoho Nationalpark markiert.

Zunächst den „Spiral Tunnel“, ein Tunnel, den die Eisenbahn bauen liess, damit die Güterzüge durch das Bergmassiv kommen. Die Züge schaffen die Steigerung bzw. das Gefälle nicht. Um dies aber zu erreichen, baute man eine Strecke in den Berg, der einer Spirale nachempfunden ist. Dadurch ist es möglich die langen Züge durch den Berg zu bringen. Die Züge haben eine Länge von mehr als 5000 Metern, und wenn der Anfang des Zuges aus dem Berg kommt, sieht man das Ende des Zuges in den Berg fahren. Wir hatten das grosse Glück, dass just in der Zeit, als wir am Parkplatz ankamen, ein Zug unterwegs war, und ich dies dokumentieren konnte. Es sah aus wie eine Schlange. Kannte das bisher nur vom Eisenbahnmodellbau, also in der Grösse. Die Schweizer haben ja auch so was ähnliches am Gothard.

Wieder um einen Eindruck reicher ging es dann zum Emerald See. Mein Mitfahrer sagte mir, dass an diesem See auch für eine Folge der Fernsehserie „Das Traumschiff“ gedreht wurde. Oh, na dann muss es ja was sein, dachte ich mir. Und in der Tat, eine weitere Perle in den Rockies. Abseits des Highway 1 gelegen, gab es dort eine Lodge, die auch als Konferenzzentrum genutzt wird. Na da möchte ich gern mal eine Einladung zu bekommen, muss mal meine alten kanadischen Kontakte nutzen ;-)

The Vice President

The Vice President BC
3,077 m (10,095 ft)

Im Hintergrund ist der „The Vice President“ ein mächtiger 3000sender. Unweit des Parkplatzes ist es möglich sich ein Kanu zu mieten und den schnuckligen kleinen See auf eigene Faust zu erkunden.

Wir müssen noch Km machen, weiter Richtung Revelstoke. Die nächst grössere Stadt auf dem Weg heisst Golden. Da wollten wir mal halt machen, und uns das Städtchen mal anschauen. Gesagt, getan. Runter vom Highway nach Downtown. Naja, ist eben nicht viel los hier. 10-15 Geschäfte, nee Bar, nee Tanke und ein Restaurant, Thats it. Ach ja, und ein alter Mustang und Beaumont standen da zum Verkauf. Wer Interesse hat, bitte melden. Vermittle gern, 4 Wochen Kanada müssen aber schon für meine Tätigkeit rausspringen ;-)

Weiter nach Revelstoke. Die Strecke hat für manche ihre Tücken, denn es gibt Kurven und Gefälle, das unterschätzt wird. IMG_0133So erging es einem Trucker, der den gesamten Sattelzug, rechts neben der Strecke in den Berg knallte.IMG_0134

Revelstoke

Revelstoke

Ich hoffe, es ist ihm nichts schlimmeres passiert, haben nur die Bergung kurz sehen können. Mir hat die Fahrt am Steuer Spass gemacht. Wolken zogen jetzt auf und liessen einige Tropfen fallen. Zeit anzukommen. Ortschild erkannt und erstmal zum Touri Center. Wir hatten uns vorher schon einen Campground rausgesucht, wollten aber trotzdem noch mal nachfragen. Es gab noch eine Alternative, aber die hatte kein WiFi. Wir zum von uns ausgesuchten Platz, aber da war nur eine Notiz, dass die zuständige Person in der Stadt ist, und um 20:00 Uhr wieder zurück sei. Parken sie in der ersten Reihe. WoMo geparkt, Strom angeschlossen, Heizung klar. Bis 20:00 Uhr gewartet, weil uns uns anmelden wollten und das Passwort fürs WiFi gern gehabt hätten. Es kam keiner. Jetzt ist es 7:00 Uhr morgens, keiner da. Wenn es bis zu unserer Weiterfahrt nach Hope zu bleibt, hinterlege ich 5 CAD für Strom und 18 qm und gut ist. Der Betreiber ist eine Kette… Hallo – So nicht !?

Lake Minnewanka und der Bow Valley Parkway

 

Am Morgen wachte ich früh auf und ich fror. Es war kalt im WoMo, die Heizung ist ausgefallen. Die Temperaturen gingen Nachts hier auf unter 0 Grad zurück und die Heizung streikte. Schnell rein in die warmen Sachen, damit ich keine Frostbeulen bekomme. Draussen, welche Überraschung, war es weiss. Wir erleben also auch den Schnee in den Rockies.

Spring Creek Camping

Spring Creek Camping

Die Sonne kam raus und erstrahlte das Bergmassiv. Das ausfahrbare Wohnzimmer des WoMos eingefahren und los gings Richtung unserer geplanten Route. Zunächst zum See.

Dieser liegt etwa 10 Km östlich von Banff. Auch hier der Parkplatz relativ leer. Perfekt um Fotos ohne Menschen im Hintergrund zu schiessen.

Der See ist langgestreckt und von 3000sendern umgeben. Die schneebedeckten Bergkuppen passen gut zum bläulich schimmerden See und den vielen Bäumen. Eindrucksvoll! Im Sommer darf man hier auch mit seinem eigenen kleinen Boot angeln bzw. sind dort Boote mietbar. Wer einen längeren Ausflug auf dem See machen will, nutzt das Angebot der Cruise Line, die dort Personenschiffahrt betreibt. Diese fahren zum „The Narrow“. Ist wohl ein kleines Nadelöhr am Ende des Sees. Durch dieses sieht man dann vom See aus ins Tal. Muss ich später mal googeln.

Lake Minnewanka

Lake Minnewanka

Weiter geht’s den Bow Valley Parkway entlang. Wieder zurück Richtung Banff und dann weiter hoch Richtung Lake Louise. Mal sehen welche Schönheiten uns dort erwarten. Ach, und nicht vergessen. Hier laufen ja die Tiere frei rum. Erster Anlaufpunkt war der Johnston Canyon, der nächste Wasserfall. Auf dem Hinweisschild am Parkplatz dann die Notiz, dass es 2 Fälle gibt. Ein weiterer Blick auf die Notiz sagte uns, dass uns der Lower Falls zum ansehen reicht ;-)

Johnston Canyon Long Falls

Johnston Canyon Long Falls

Los gings erstmal Richtung Wald. Später verengte sich der Weg und eine Art Catwalk aus Betonplatten und Geländer führte uns zum Lower Fall. Wieder ein beeindruckendes Naturschauspiel. Es gab einen kleinen Höhlendurchgang an deren Ende man dem Wasserfall sehr nahe kam. So was bleibt natürlich im Gedächtnis haften. Auch hier wenige Besucher, so dass es kein Problem war den Punkt auch zu erreichen. Es ging zurück zum Parkplatz.

Nächstes Ziel laut unserer Karte, Castle Mountain. Wie sich dort herausstellte, handelte es sich um einen Aussichtspunkt, um den genannten Berg in seiner vollen Pracht besser sehen zu können. Wir schenkten uns das, weil wir so viele Berge gesehen haben, dass es schwerfällt, die alle auseinander zu halten. Wir hätten nun wieder hoch nach Lake Louise können, entschieden uns aber dafür zurück nach Canmore zu fahren, diesmal über den Highway 1, denn Tiere haben wir immer noch nicht gesehen.

Canmore Main Street

Canmore Main Street

Wir ließen den Tag ganz in Ruhe auf dem Campground ausklingen, denn nächsten Tag sollte es in Hunderte Kilometer entfernte Revelstoke gehen.

Der Banff Nationalpark liegt nun vor uns

 

Banff Nationalpark Canada

Banff Nationalpark Canada

Erstes Ziel waren die Athabasca Falls, also Sport war wieder angesagt. Zunächst raus aus dem Campground, und da standen Morgens son paar Karibos rum. Die haben wir doch schon gesehen, wir wollen jetzt Bären, Elche, Moose und gestreifte Eichhörnchen. Nix da, auf zu den Fällen. Auf den Parkplatz, mittlerweile gewohnt leer, festes Schuhwerk an und rauf und runter. Mir persönlich gefallen sie zwar, aber hab ja schon besseres gesehen. Danach kamen die Sunwapta Falls. Für mich das schönere Ereignis. Vll. wird der einen oder andere das auch so sehen.

Athabasca Falls

Banff Nationalpark
Athabasca Falls

Kann mich nur wiederholen wie beeindruckend die Naturgewalten sind und wie die Natur harmoniert.

Interessant sind übrigens immer die Schilder am Eingang des jeweiligen Erlebnisses. Dort wird angegeben, wie lange macht braucht, um dies auch zu erleben. Also das Zeitgefühl ist genauso anders in Kanada wie das Lebensgefühl ;-) Möge sich jeder seinen Teil bei denken, wir brauchten immer längere Zeit als angegeben war.

Banff Nationalpark Canada

Banff Nationalpark Canada

Nachdem wir die Fälle und das Natürliche drum herum genossen haben, zum nächsten Highlight. Das Icefield. Ein Gletscher der Rockies, der für interessierte befahrbar ist. Natürlich nicht mit dem eigenen Auto, wer macht das schon. Spezielle Fahrzeuge bringen einen, gegen Bezahlung, dorthin. PKW`s dürfen näher ran, als Womos, die einen anderen Platz weit oberhalb haben. Dachte mir ist doch keine Saison, und aus 3 Km Entfernung sieht unser Wohnschiff auch aus wie ein PKW. Also ab zum Parkplatz. War auch kein Problem, da wenige dort waren. Mein Mitfahrer kannte das Icefield schon, und wollte nicht noch mal den letzen 500 Meter langen Anstieg gehen. Da ich ja durch die letzen Wasserfallbesuche mir mehr und mehr Pluspunkte auf meiner Fitnessscala geholt habe, war ich frohen Mutes und stiefelte los. Am Anfang standen Schilder von wegen, Achtung bei Schnappatmung. Lol wir waren grad mal auf 2000 Metern, dass haben wir sogar in unserer Heimat. Also los, nicht überhasten, wenn Du schon mal hier bist, ansehen! Ich sah eine Art Zunge aus einer Mischung Grau und Weiss. Muss dazu sagen, dass ich schon erstaunt war, als ich die Zeiten lass, wo sich der Gletscher z.B. 1942 befand. Was da abgeschmolzen ist, das ist schon eine Strecke!

Also diese Zunge „like the Rollings Stones“ bleibt mir auf jeden Fall in Erinnerung. Mehr aber auch nicht. Kenne auch Gletscher in den Alpen ! Gut, weiter Richtung Luise, sorry Lake Louise. Ein neues Postkartenmotiv? Ein weiterer idylisch gelegener See. Läd zum träumen ein. Leider ist die Zeit für uns ja begrenzt. Hätte gern mal eine Tour um einen See gemacht, aber die Entfernungen hier zum nächsten Ort, Wahnsinn.

Aber wir müssen ja auf Nummer sicher gehen, so ist es uns anerzogen. Hab ja auch die Lehre gemacht, aber irgendwann merkt man doch was wirklich los ist. Oh shit, nicht abschweifen ;-)

Wo waren wir, ach der schöne See. Jo, schön. Und danach wieder Sport, uff! Der Johnston Creek.

 JohnstonCanyonUpperFalls

JohnstonCanyonUpperFalls

Ein Highlight bevor man nach Banff kommt. Ja, was soll ich noch sagen, mir fallen bald keine Superlativen mehr ein. Bilder sagen mehr als…. Sie folgen, aber wir sind hier in der Natur, und da gibt es nicht mal Julio Iglesias ;-) , sprich kein Radio.

Alle Eindrücke der heutige Tour mussten erstmal verarbeitet werden, und das geht am besten in Ruhe auf dem Campground, der die nächsten 2 Tagen unsere Heimat war. Zunächst wollten wir uns Banff ansehen und dann nach Canmore.

canmore stadt rocky mountains alberta

Canmore Rocky Mountains Alberta

Erstmal durch diesen Ort. Reingefahren vom nördlichen Transcanada Highway No. 1. In Downtown gleich an der ersten Ecke links abgebogen, dann nächste rechts und Parkplatz. Mitfahrer meinte Parkscheibe brauchen wir. Ich sag erstmal nix. Zu Fuss den Ort erkundet. Ein Sternekaffee, andere sind wohl nicht zugelassen, ein Shop, ein weiterer Shop……
Es „shoppte“ sich so bis zum Ende der Strasse. Ein paar Fotos geschossen und nun aber ab zum neuen Campground. Der lag ausserhalb des Park, im ca 25 Km entfernten Canmore. Ein nettes Städtchen, typisch kanadisch und nicht so touristisch angehauch. Man merkte es auch an den Menschen, die in der Stadt ihren Lebensgewohnheiten nach gingen. Richtig toll.

Spring Creek Camping Ground

Spring Creek Camping Ground

Unser Campground hiess Spring Creek und lag unterhalb eines Bergmassivs der Rockies. Unser Tag ging hier zu Ende und für den nächsten wollten wir den den Bow Valley Parkway, die 1 A entlang. Diese Strasse läuft parallel zum Highway 1, ist aber nicht so befahren und man ist näher an der Natur.

 

http://www.springcreekrv.ca/gallery.html